Zeughaus 2018 – Rückkehr einer einmaligen Sammlung

Ansicht der probeweise angebrachten Traverse mit Rüstungen
Anbringen einer Probetraverse im Zeughaus
Beim Richtfest für das Zeughaus im April 2010, Bild: Thüringer Landesmuseum Heidecksburg Archiv

Das Schwarzburger Zeughaus soll ab 2018 für Besucher geöffnet werden. Seit 2008 wird das Gebäude durch den Eigentümer, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, saniert. Somit käme die momentan noch auf der Rudolstädter Heidecks­burg verwahrte Waffensammlung an den historisch verbürgten Ort zurück. Das Schwarz­burger Zeughaus besitzt damit ein Alleinstellungsmerkmal im deutschen Sprachraum, da nur hier ein über 500 Jahre gewachsener Sammlungsbestand in einem eigenen, freistehenden Gebäude mit 550 qm Ausstellungsfläche zu besichtigen wäre. Die Waffensamm­lung "Schwarz­burger Zeughaus" ist mit etwa 4.000 Objekten die älteste und einzig noch erhaltene fürstliche Zeughaussamm­lung in Deutschland.

2011 konnten die Sanierungsarbeiten zu einem Teilabschluss geführt werden. Vorbereitet wird momentan ein Erschließungsneubau am Standort des ursprünglich vorhandenen Torhauses, der für die Funktionalität des Zeughauses existentiell wichtig ist. Hier sollen alle Räume für Klima, Sicherheit, Elektrik eingefügt werden, ebenso die Kasse, Garderobe, Toiletten sowie ein behindertengerechter Zugang (Lift). Bevor die Besucher das Zeughaus betreten, werden zwei Ausstellungsräume mit der Geschichte des Schlosses Schwarzburg und des Zeughauses vertraut machen.

Die Eröffnung des Zeughauses in Schwarzburg wird ein touristisch hochrelevantes Ereignis, um das einst bekannte und begehrte Urlaubsziel Schwarzatal aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken. 

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