Wir brauchen Ihre
Hilfe für die
Rückführung und Präsentation
der einmaligen Fürstlichen
Zeughaussammlung von Schloss
Schwarzburg!
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Es ist noch nicht lange her, da galt das in seinem Bestand äußerst gefährdete Zeughaus des Schlosses Schwarzburg als kaum noch zu retten. Das hätte den Untergang des einzigen freistehenden Zeughauses in Deutschland bedeutet, dessen ursprüngliche Ausstattung erhalten geblieben ist. Als 1940 der Stammsitz der Grafen und Fürsten von Schwarzburg in ein Reichsgästehaus der nationalsozialistischen Regierung umgebaut werden sollte, begann unter Einsatz von Zwangsarbeitern ein barbarischer Akt der Zerstörung in einer der imposantesten Schlossarchitekturen Mitteldeutschlands. Die Waffensammlung der Fürsten von Schwarzburg wurde aus dem Zeughaus nach Rudolstadt in das Schloss Heidecksburg ausgelagert. 1942 wurden die Abriss- und „Entkernungsarbeiten“ abgebrochen. Das Schloss blieb in halb zerstörtem Zustand, mangelhaft gesichert und Wind und Wetter ausgesetzt zurück. Es war schon fast ein Wunder, das die bereits im Rahmen von Reparationsleistungen an die damalige Sowjetunion 1945 zum Abtransport an den Rudolstädter Bahnhof verbrachte Waffensammlung nicht verloren ging. 1949 wurden die Kisten mit den etwa 4000 Exponaten in einem Güterschuppen des Bahnhofs bei Beräumungsarbeiten entdeckt und wieder auf die Heidecksburg verbracht. Sie waren im Verlauf der turbulenten Ereignisse „vergessen“ worden. 1994 wurde Schloss Schwarzburg in die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten aufgenommen, und 1996 gründete sich der Förderverein Schloss Schwarzburg e.V.. Der Verein widmet sich der Rettung des Schlosses und, in der Satzung festgeschrieben, als besonderem Schwerpunkt, der des Zeughauses. Er verbindet damit die Hoffnung, eine der ältesten Tourismusregionen Deutschlands wieder attraktiv zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Abwanderung junger Menschen aus der Region zu stoppen. Im Februar 2007 überreichte der Verein dem Direktor der Stiftung, Herrn Professor Dr. Paulus, einen Scheck in Höhe von 50 000 Euro und leistete damit die Initialzündung für die Finanzierung der notwendigen Arbeiten an diesem einmaligen Denkmal. Dem Zeughaus, wie auch dem ganzen Schloss Schwarzburg wurde die nationale Bedeutung für die Bundesrepublik Deutschland zuerkannt. Das Zeughaus wurde gerettet! Jetzt muss das von den Nationalsozialisten abgerissene Torhaus wieder errichtet werden, über das eine Erschließung des Zeughauses für die Besucher erfolgen muss. Für die Restaurierung der kostbaren Waffen und Fahnen sammelt der Verein Spenden. Patenschaften über Einzelstücke können übernommen werden. 2015, so ist der Plan, soll die Fürstliche Waffensammlung wieder an ihren abgestammten Ort, in das Zeughaus des Schlosses Schwarzburg zurückkehren. Für dieses in Deutschland einmalige Projekt, bitten wir Sie um Ihre Hilfe! Förderverein Schloss Schwarzburg e.V./ Schlossstr. 5 07427 Schwarzburg Tel. 036730/30185 Spendenkonto 1112007 BLZ 83050303 Weiterer Ansprechpartner für Patenschaften: Kustos Museum für Schwarzburger Geschichte Tel.Nr.: 03672-429018 Fax.Nr.: 03672-4290 |