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Das Zeughaus enthielt eine wertvolle Waffensammlung, dazu
viele Militäreffekten und Uniformen. Es war die einzige derartige Sammlung
eines deutschen Fürstenhauses und besaß unter den internationalen Militär-
und Waffensammlungen einen ausgezeichneten Ruf. |
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· 1453 Erste Erwähnung einer "Rüstkammer" mit Steinbüchsen, Hakenrohren, Schwertern und sonstigen blanken Waffen. Die Rüstkammer befand sich im (später abgebrannten) Quergebäude. · 1522 Zum Inventar gehören zahlreiche Geschützrohre vom Beginn des 16. Jahrhunderts, teilweise Arbeiten des Endres Pegnitzer (des Älteren) aus Nürnberg · 1525 Nach dem Scheitern des Bauernaufstandes werden die von den Ausständigen eingezogenen Waffen im Zeughaus deponiert. · 1613 Die Rüstkammer wird zur Waffenkammer des Landes Schwarzburg-Rudolstadt. Zum Bestand gehören 42 Geschütze mit Munition. · 1708 Das Inventarverzeichnis enthält mehr als 200 Degen, den Prunkharnisch des schwedischen Königs Gustav Adolf und viele wertvolle Stücke, insgesamt 3000 Waffen und Geräte. Das Zeughaus wird um ein zweites Stockwerk erweitert.Nach der Erhebung der · 1872 Das Zeughaus bekommt den Charakter eines Waffenmuseums. · 1894 Wissenschaftliche Bearbeitung durch den Leiter der schwedischen Leibrüstkammer C. A. Oßbar, der 2735 Einzelstücke bestimmt (später Erhöhung auf 2977 Stücke). · 1918Nach dem Thronverzicht des letzten Fürsten wird die Zeughaussammlung von der "Güntherstiftung" in Rudolstadt verwaltet. · 1925 Die Sammlung geht in das Eigentum des Landes Thüringen über und wird Außenstelle der Rudelstädter Schlossmuseums. · 1940 Auf Grund von Umbaumaßnahmen auf Schloss Schwarzburg kam die Sammlung auf das Schloss Heidecksburg in Rudolstadt. · 1945 Durch die Wirren des Krieges traten Verluste auf. Der größte Teil blieb dankenswerter Weise als " Waffensammlung Schwarzburger Zeughaus" erhalten. Die wertvollsten Stücke werden im Thüringer Landesmuseum Heidecksburg in Rudolstadt gezeigt. Ziel des Fördervereins Schloss Schwarzburg e.V. sowie der Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten ist die Restaurierung des Schwarzburger Zeughaus und die Rückführung der Waffensammlung in ein Museum Zeughaus Schloss Schwarzburg. Große Teile der Waffensammlung benötigen dringend eine Restaurierung! Seit 2008 stehen Mittel der Bundeskulturstiftung für die Restaurierung der Schwarzburger Waffensammlung zur Verfügung. Diese Fördermittel ermöglichen es die Waffen in einen ausstellungsfähigen Zustand zu versetzen. Damit stände einer Rückkehr von Teilen der Schwarzburger Waffensammlung ins Zeughaus von Schwarzburg diesbezüglich nichts mehr im Wege. Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung. Ansprechpartner ist: Herr Jens Henkel Kustos Museum für Schwarzburger Geschichte Tel. Nr. : 03672-429018 Fax. Nr. : 03672-4290
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